Relevanz

 

Erinnern wir uns an unsere eigene Schulzeit, wird klar, dass unser Lernerfolg sehr stark davon abhing, wie gut wir es mit den Lehrern in den verschiedenen Fächern „konnten“.

 

Heute haben Sie als Lehrer die Chance, durch die Gestaltung der sozialen Beziehungen Einfluss auf die Lernerfolge Ihrer Schüler zu nehmen.

 

Dass dies sehr lohnenswert ist, belegen Forschungsergebnisse der Neurobiologie und pädagogischen Psychologie.

                                                      (Quelle: Eigenes Foto)


Erfahrungen aus wechselseitigen zwischenmenschlichen Beziehungen setzen im Gehirn neurobiologisch die Botenstoffe Dopamin, Opioide und Oxytozin aus, was die Voraussetzung für die Bildung von Lernmotivation der Schüler darstellt

(Bauer, 2010, S. 7).

Gute Lehrer-Schüler-Beziehungen sind für das Lernen der Schüler wichtiger als die vom Lehrer ausgewählten Inhalte und Methoden, weil sie entscheidend dazu beitragen, dass die Schüler das Lernen nicht verweigern und sich die Konflikte zwischen Lehrern und Schülern reduzieren

(Gordon, 1981, S.19f.).

Lehrer können durch die Gestaltung der Lehrer-Schüler-Beziehungen die auf Selbstbestimmung beruhende Lernmotivation der Schüler sowie deren Autonomiebestrebungen und Persönlichkeitsentwicklung fördern

(Deci & Ryan, 1993, S. 236).



Gute Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern führen zu höheren Lern- und Leistungsmotivationen und verbessern die Einstellung der Schüler zur Schule

(Ryan, Stiller & Lynch, 1994, S. 245f.).

Die intrinsische Motivation von Schülern ist umso höher, umso besser die Beziehungen zu ihren Lehrern sind

(Wild & Hofer, 2000, S. 36).

Lehrer können ihren Schülern über die Gestaltung der sozialen Beziehungen einen Zugang zu Unterrichtsinhalten ermöglichen, für die anfänglich keine Aufmerksamkeit und kein Interesse vorhanden sind

(Röbe, 2004, S. 32).

 

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