Vertrauen bringt mich weitere - Gestaltung lernförderlicher Beziehungen zu jungen Menschen in Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren

Mein herzliches Dankeschön geht an das Team der Katholischen Jugendsozialarbeit Region Nord für die hervorragende Organisation und Betreuung der gestrigen Fortbildung im Diakonie-Kolleg Hannover Stephansstift.

In der Fortbildung haben wir zunächst den Fokus der Sozialarbeit mit Jugendlichen aufgenommen und haben die Besonderheiten der pädagogischen Arbeit mit schulmüden und schulverweigernden Jugendlichen thematisiert.

Anschließend sind wir auf die Lernprobleme von Jugendlichen der Generation Z als digital natives eingegangen und haben die Vorteile handlungsorientierten Unterrichts als didaktisch-methodisches Konzept für schulmüde und schulverweigernde Jugendliche der Generation Z untersucht.

Da zahlreiche Forschungen aus den Bereichen der pädagogischen Psychologie, Neurobiologie und Unterrichtsforschung die herausragende Bedeutung von Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und Jugendlichen für die Disziplin, die Motivation, die Aufmerksamkeit, das Interesse und den Kompetenzerwerb der Jugendlichen belegen, wurde schließlich deutlich, dass Vertrauen mit den sechs Kategorien Lehr-/Lernatmosphäre, Lernunterstützung, Aufrichtigkeit, Respekt, Zugänglichkeit und persönliche Zuwendung die basale Komponente lernförderlicher Beziehungen ist.

Zuletzt wurden anhand zahlreicher praktischer Beispiele aus der Jugendsozialarbeit erarbeitet, durch welche ganz konkreten Verhaltensweisen Fachkräfte der Jugendsozialarbeit in ihrer täglichen Arbeit die Qualität der Beziehungen zu ihren Jugendlichen verbessern können.

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